Auf diesjähriger MSPO-Ausstellung stellte die Bumar sp. z o.o. ein innovatives Produkt vor, nämlich einen transportable Containerschießstand. Der Prototyp wurde durch die F-a Womasz aus Wolsztyn angefertigt.
Der Containerschießstand dient der Schießübung mit Handfeuerwaffen. Dank der Mobilität des Containers kann man einen Schießstand an einem beliebigen Standort und für unbestimmte Zeit aufbauen. Die kompakte Bauform und das Fehlen jeglicher Bodenbefestigung ermöglichen, den bei Errichtung von festen Schießständen auftretenden Rechtsproblemen auszuweichen. Darüber hinaus ist ein Containerschießstand preismäßig um Einiges günstiger, als ein üblicher bedeckter Schießstand.
Das bei der Bumar entwickelte Konzept der Containerschießstände besteht aus vier Schießstandprogrammen/Sonderausführungen für unterschiedliche Kunden.
1. Schießstand für die Polizei
Ein Bausatz des polizeilichen Schießstandes besteht aus zwei miteinander verbundenen Container. Hier kann man das Schießen auf kurze Entfernungen von 1 bis zu 15 Meter üben. Die integrierten Kugelfänge ermöglichen das Schießen in einem Winkel von 180 Grad, was eine wirklichkeitsnahe dynamische Schießübung gestalten lässt. Die Schützen profitieren von mehreren Möglichkeiten der Zielscheibenanordnung: einer traditionellen (zum Üben der Schießpositionen), einer räumlich-statischen (zum situationsbedingten Training) und mit den Zielscheiben auf verschiedenen Drehvorrichtungen (dynamisches Training).
Der Sinn und Zweck eines solchen Containerschießstandes ist es, den Polizeibeamten in Polizeipräsidien bzw. den Besatzungen von sonstigen Posten, z.B. bei der Grenzpolizei, die Schießübung mit Handfeuerwaffen zu ermöglichen.
Ein kompletter polizeilicher Containerschießstand kann auch mit einem kleinen Munitionslager ausgestattet werden.
2. Militärischer Schießstand
Dies ist eine Weiterentwicklung des Polizeischießstandes. Durch Verzicht auf Mobilität zugunsten der Modularität wurde eine Trainingsanlage zum Schießen auf die Entfernungen zwischen 50 und 100 Meter entwickelt. Solch ein Schießstand ermöglicht das Beibringen und Training des Schießens aus Truppenfeuerwaffen, sowohl Lang-, als auch Kurzwaffen.
3. Taktischer Schießstand
Dieses Konzept nützt die Vorteile der Containertechnologie aus, d.h. die fast beliebigen Kombinationsmöglichkeiten der Bestandteile einer Containeranlage und zwar sowohl waagrecht als auch senkrecht. Im Vergleich zu den oben beschriebenen Schießständen kommen noch fertige Verbindungstücke hinzu, die das Zusammenfügen von mehreren Containers ermöglichen. Eine solche Konstruktion, die etwas einer Flugzeugrampe an einem Flughafen ähnelt, erlaubt, Verbindungen mit verschiedenen Winkeln aufzubauen und sogar die Container aufeinander zu stapeln. Auch hier hat Modularität vor Mobilität Vorrang.
4. Schul- (Gemeinde-)schießstand
Der Grundgedanke bei der Konstruktion eines Schießstandes dieser Art war, das Schießtraining der Jugendlichen, Schüler etc. insbesondere im Rahmen des Zivilverteidigungs- und Sportunterrichts sowie auch der Bau von öffentlichen Schießständen für die Bevölkerung zu ermöglichen.
Ein Schulschießstand wird im kompakten Zustand auf mehreren Aufliegern transportiert. Bei Erreichung des Zielorts wird der Schießstand aufgestellt, wobei die Container als Bauteile verwendet werden. Nach Gebrauch wird der Schießstand wieder in die Container zerlegt und kann an ein anderes Zielort transportiert.























